Blockflöte
Kurzbeschreibung
Die Blockflöte kämpft gegen ihr «Image»! Viele Erinnerungen an die Blockflöte sind geprägt vom Eindruck, dass «es weh tat in den Ohren». Dies hat einen guten Grund: Bis vor wenigen Jahren war fast sämtliche Anfängerliteratur mit Terzbegleitung versehen. Terzen (also der Abstand von einem zum dritten Ton) klingen, vor allem auf hohen Blasinstrumenten und gerade, wenn sie REIN gespielt werden, sehr scharf und die entstehenden Kombinationstöne können wirklich schmerzhaft sein für unsere Ohren. Leider wurde dem lange nicht Rechnung getragen. Auch der Einsatz der Blockflöte in ganzen Schulklassen inklusive den Schüler und Schülerinnen, die dieses Instrument gar nicht spielen wollten, auch nicht als Beginn-Instrument, war nicht gerade förderlich, dass die Blockflöte – vor allem die Sopranblockflöte – als angenehm im Klang empfinden werden konnte.
Inzwischen hat sich dies sehr geändert, vor allem in der Realität (vielleicht noch nicht in allen Köpfen). So früh wie möglich können die Kinder schon bald auf tieferen Blockflöten spielen und dann beginnt es, so wirklich Spass zu machen. Die Fortschritte sind vor allem zu Beginn sehr schnell und motivierend.
Einsatzbereich
Die Blockflöte ist ein wunderbares Instrument im Zusammenspiel in sich als Familie, aber auch mit anderen Instrumenten wie Cembalo, Klavier, Violine, Harfe, Akkordeon, Cello oder Viola da gamba. Besonders gut klingt sie für zb. irische oder schwedische Volksmusik, Barockmusik oder Renaissance. Für Kinder gibt es erfahrungsgemäss selten Abgrenzungen für einzelne Stile; Hauptsache, die Musik ist qualitativ gut!
Alter Beginn
7-8 Jahre / 2. Klasse, mit der Blockflöte kann jedoch, je nach Interesse, bereits früher begonnen werden.
Anschaffungspreis/Miete
Sopran-Blockflöten sind grundsätzlich preiswert und als Schülermodell ab 90.- zu haben; sie werden nicht vermietet.